
Zwischen Alltag und Vision: Wo Geschichten entstehen
Mein Name ist Gerhard Ruhs, und mein Lebensmittelpunkt ist das soziale Wien. Seit vielen Jahren arbeite ich in einem Wiener Chancenhaus – einer Einrichtung, die Frauen und Männern in schwierigen Lebensphasen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern vor allem neue Perspektiven bietet.
Diese Arbeit ist für mich weit mehr als ein Beruf. Es ist eine tägliche Begegnung mit der menschlichen Resilienz, mit Brüchen im Lebenslauf und dem mutigen Versuch eines Neuanfangs. Hier, an der Schnittstelle zwischen Krise und Hoffnung, finde ich die tiefste Inspiration für mein Schreiben.
Mein Antrieb: Soziale Gerechtigkeit
Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Gesellschaft daran gemessen werden muss, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. Das Thema soziale Gerechtigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben und mein Werk. In meiner Arbeit sehe ich täglich, wie wichtig es ist, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, Vorurteile abzubauen und Stimmen hörbar zu machen, die sonst oft im Verborgenen bleiben.
Vom Erleben zum Wort
Die Geschichten, die das Leben schreibt, sind oft komplexer und berührender als jede Fiktion. Meine Texte speisen sich aus diesen echten Erfahrungen. Ich schreibe über das, was uns als Menschen verbindet, über die Würde des Einzelnen und über die Sehnsucht nach einem gerechten Miteinander.
Wenn ich nicht gerade im Chancenhaus aktiv bin, nutze ich die Ruhe, um diese Eindrücke in Worte zu fassen – immer mit dem Ziel, den Blick meiner Leser zu weiten und zum Nachdenken anzuregen.